Reise Niederlande

Am Pfingstsonntag  den 05. Juni 2022 starteten wir zu unserer Niederlanden-Reise. Geplant war vom Süden des Landes der Nordseeküste entlang bis in den Norden ans Wattenmeer zu reisen. Ohne Detailplanung und mit genügend Zeit ausgerüstet, machten wir uns auf den Weg. Unser erstes Ziel für zwei Nächte war Luxemburg. 

Luxemburg eine Stadt im gleichnamigen Grossherzogtum. Mit rund 650'000 Einwohner gehört Luxemburg zusammen mit Belgien und den Niederlanden zu den "Benelux-Staaten". Wir bereisten das erste Mal diesen Teil von Europa.

Ohne viel Verkehr und nach ca. 450km kamen wir bereits vor dem Mittag auf dem Stadt nahen Camping Kochelscheuer an. Nach dem einchecken und einrichten auf dem Stellplatz, ging es mit dem Gratisbus in rund 15 Minuten in die Innenstadt. An Pfingsten alles geschlossen, ausser ein paar wenigen Restaurants die für die Touristen geöffnet hatten. Das Wetter eher noch etwas bescheiden, kühl aber gerade richtig, um diese Stadt zu erkunden. Eine Stadt Umgeben von viel Natur und einer schönen Altstadt. Nach erholsamen 2 Tagen ging es dann weiter Richtung Norden mit Ziel Zeeland.


Am Dienstag 07. Juni, am Morgen kurz nach dem Morgenessen, fuhren wir los Richtung Niederlande über Belgien auf die südliche Halbinsel Zeeland. Die 350km um Brüssel und rund um Antwerpen, wo es viele Baustellen und Verkehr hatte, recht gut voran. Bereits gegen Mittag sind wir in Westhove bei Domburg in Zeeland, unserem Standplatz für die nächsten 3 Tage angekommen. 

Das  Wetter wurde immer besser und wärmer. Domburg direkt an der Nordsee ist ein touristisches Städtchen und anfangs Juni noch nicht komplett überlaufen. In dieser Gegend spürt man, dass alles etwas ruhiger und entspannter ist.

Der 5* Camping Westhove gehört zu den Spitzenplätzen auf dieser Halbinsel. Mit dem Bike in 10 Minuten im Städtchen und am Strand. Noch etwas gewöhnungsbedürftig für uns Schweizer, ist die Fläche, keine Hügel ausser dem Damm und dahinter mit langen feinen Sand-Stränden so weit das Auge reicht. Hier kann man abschalten, spazieren und einfach das Rauschen des Meeres geniessen. Beim Biken hat man das Gefühl, dass man immer gegen Wind fährt. Middelburg ein weiteres schönes Provinzstädtchen hat auch einiges zu bieten. Herausragend ist sicherlich der Dom und der Marktplatz wo gerade Markttag war. Mit dem Fahrrad ist diese Halbinsel überschaubar und einfach zu befahren. Man kann viele schmucke Städtchen und kleine Dörfchen sehen und auf dem Damm viele Kilometer dem Strand entlang fahren. 


Nach Domburg ging es nur wenige Kilometer der Nordseeküste entlang nach "Stellendamm", einer weiteren Halbinsel im Süden. Auch hier checkten wir für 3 Nächte auf dem Landschafts-Camping Vlugtheuvel ein. 

Da das Wetter top war erkundeten wir diese Gegend intensiv mit dem Bike. Auch hier schöne Strände und liebliche Städtchen wie "Ouddorp" oder aber auch "Goedereede" , alle immer am Wasser gelegen und umgeben von Kanälen auf denen früher die Waren auf Booten in die Dörfer gebracht wurde. All die typische holländischen Häuser gibt es hier zu sehen. Mittlerweile hatten wir uns an den Wind aus Westen gewöhnt und  Richtung Osten ging es dann jeweils einfacher. Hier sind die Bewohner mit dem Rad unterwegs und am Sonntag waren über 100 Fahrräder vorwiegend der Marke "Gazelle" rund um die Kirche abgestellt. Tradition muss sein, mit Apero nach dem Kirchgang im Städtchen.


Am Montag Morgen den 13. Juni ging es weiter Richtung Norden. Wir hatten geplant "Den Haag" zu besuchen. Die einzige Grossstadt auf unserer Reise. Die Fahrt war etwas herausfordernd, da durch viele Umleitungen unser Navi einiges zu tun hatte und wir mehr oder weniger den Containerhafen von Rotterdam durchfahren sind. Angekommen in "Wassenaar" auf dem Camping "Duinhorst" für 2 Nächte gebucht. Dieser Platz liegt ruhig 6km nördlich von Den Haag Down-Town entfernt. Nach dem einrichten ging es flott mit unseren Bikes direkt in die City. Hier zeigte sich einmal mehr, dass man in Holland auf 2 Rädern besser und schneller unterwegs ist, auch wenn man sich zuerst an die vielen Fahrradfahrer gewöhnen muss. Die gesamte Infrastruktur auf den Strassen ist auf den 2 Rad-Verkehr ausgelegt. Am Rande der Altstadt konnten wir unsere Räder kostenfrei in einem "bewachten" Fahrrad-Parkhaus abstellen. Geniale Idee !!

Wir starteten unsere Erkundungstour in der Altstadt. Den Haag ist der Regierungssitz und auch der König der Niederlande, Willem-Alexander, lebt und arbeitet hier. Viele Museen, historische Gebäude und schicke Quartiere sind in Den Haag zu bewundern. Am ersten Abend haben wir sehr fein in einem "trendy" Restaurant gegessen. Auf unserem Weg zum Stellplatz fuhren wir jeweils am "Internationale Strafgerichtshof" vorbei. Die weltweite bekannte Institution welche sich aktuell auch mit Kriegsverbrechen beschäftigt.

Am 2. Tag fuhren wir nach einer angenehm warmen Nacht zur Partymeile "Scheveningen" einem Stadtbezirk Den Haags direkt an der Nordsee. Für uns eine 6km lange Partymeile mit sehr vielen Restaurants, Attraktionen, oder besser gesagt eine grosse Kopie des Ballermanns auf Mallorca. Man muss es gesehen haben obwohl, ausser dem Kurhotel, es nicht gerade Architektonische Highligts gibt. Der Hafen dagegen ist  schön und dort gibt es auch einiges zu sehen. Mit einem Essen und einem Glas Wein am Strand beendeten wir unseren Den Haag Besuch.


Nach 2 Tagen Stadt und nach wie vor mit bestem Wetter verwöhnt, ging es immer noch weiter nach Norden. Ziel heute "Alkmaar", ein Städtchen in der Provinz Noord-Holland. Diese Strecke entlang der Küste war nur mal gerade 73km. "Alkmaar" hat uns sehr gut gefallen und man spürt auch wie nördlicher man kommt, weg von Den Haag oder anderen Städten wie Amsterdam, umso ruhiger und gemächlicher wird es. 

Viele schöne Gässchen erinnern ein bisschen an Venedig, da auch hier die Wasserkanäle allgegenwärtig sind. Alkmaar liegt zwischen der Nordsee und dem Ijsselmeer und ist vor allem bekannt durch den Käsemarkt welcher noch traditionell, aber auch für die Touristen, jeden Freitag im Sommer stattfindet. Für eine Nacht waren wir auf dem Camping/Stellplatz Alkmaar, welcher nur 2 km vom Städtchen in einem Naturpark liegt. Auffallend hier sind die vielen "Grachten" mit den Brücken und gediegenen Restaurants. Übrigens "Capuccino" können die Holländer auch. Auf einer Holland-Reise sollte man hier definitiv einen Stopp einplanen. 


Am Donnerstag 16. Mai ging es von Alkmaar bis nach Harlingen. Knapp 100km mit dem Highlight des 32km langen Damms zwischen der Provinz Noord-Holland und Friesland. Er gilt als das wichtigste Einzelbauwerk der "Zuiderzeewerke" zur Landgewinnung und zum Küstenschutz in den Niederlanden und riegelt das Ijseelmeer gegenüber der Nordsee ab. Immer wieder erstaunlich, dass ein Viertel der Niederlande unter dem Meerespiegel liegt. Eine Fahrt zwischen 2 Meeren gespickt mit vielen Windkraftwerken.

In Harlingen angekommen auf dem Camping Zeehoeve für 3 Nächte eingecheckt. Der Platz liegt 2 km südlich des Städtchen direkt hinter dem Damm. Über dem Damm der Blick auf das Wattenmeer. Hier sind wir im holländischen Friesland, eine Provinz die sehr an der Tradition festhält. Das Wattenmeer der Niederlande zählt zu den schönsten und unberührtesten Naturlandschaften des ganzen Landes. Seit 2009 darf sich die Region ein UNESCO-Welterbe nennen. 

Nachdem ersten Besuch am Hafen, haben wir kurzum entschieden am Freitag mit dem Kursschiff auf die Wattinsel "Vlieland" zu fahren. Am Freitag 17. Mai um 09.00 Uhr ging es los. "Vlieland" (Flylàn) ist eine der fünf bewohnten friesischen  Inseln der Niederlande, aber auch eine Urlaubsinsel der Holländer.  Die Fahrt dauert anderthalb Stunden immer vorbei and Sandbänken im Watt. Auf dieser ruhigen, nahezu autorfreien Insel gibt es nur ein Dorf; Oost-Vlieland. Hier befindet sich der Fährhafen, gute Restaurants und einige Hotels. Direkt am Hafen holten wir die Fahrräder (fiets) für unsere Erkundungen. Etwas ungewöhnlich hoch ist der Lenker und wie aufrecht man auf dem Fahrrad sitzt. Keine Herausforderung auch ohne Motor auf dieser Insel wo der höchste Hügel nur 40m hoch ist und oben ein 10m Leuchtturm trohnt . Die Insel ist 12km lang und nicht breiter als 2km. Mit dem Fahrrad sind wir über schöne Trails bis zum Posthuys geradelt, immer wieder gestoppt und über dem Damm die Nordsee bewundert. Der grösste Teil der Insel ist Vogel-Naturschutzgebiet mit kilometerlangen, einsamen Sandstränden. Wir genossen den Tag und hatten am Abend einige Kilometer in den Beinen. Das Wetter weiterhin schön und nicht zu heiss.

Am Wochenende war in Harlingen Stadtfest. Tolle Atmosphäre und viele Darbietungen von Strassenmusikern und Künstlern. Am Samstag waren wir mehrheitlich mit dem Bike in der Umgebung unterwegs. Das Städtchen "Franecker" soll das schönste Dorf in Friesland sein und es ist auch gemütlich dort in einem Kaffee zu sitzen und dem Treiben zuzuschauen. Nach 3 kurzweiligen Tagen in Harlingen und Umgebung ging es weiter diesmal mit dem Ziel "Lauwersoog".


Über Nebenstrassen ging es am Sonntag 19. Juni in den nördlichsten Teil auf unserer Reise. "Lauwersoog" ist ein Dorf in der Gemeinde Het- Hogeland in der Provinz Groningen. Wir bezogen den Campground für 2 Nächte. Der Hafen von Lauwersoog liegt dort, wo das Lauwersmeer ins Wattenmeer mündet. Lange schauten wir an einer Schleuse, wie jeweils der Verkehr angehalten, die Strasse sich öffnet resp. hochgehoben wird, die Boote und Segelschiffe in die Schleuse fahren und die Strasse wieder zur Strasse wird. In der Schleuse das ablassen des Wasser auf die Ebene des Lauwersmeer was für die Bootsbesatzung eine Herausforderung darstellt da gleichzeitig alle Boote die Leinen im Griff haben müssen. Das Dorf mit 170 Einwohnern ist auch ein perfekter Ort um Fisch zu essen. Eine grosse Ferienanlage weist darauf hin, dass hier in der Hochsaison viele Touristen Urlaub machen. Am zweiten Tag radelten wir ca. 60km um das Lauwersmeer, keine Höhenmeter, aber mit Wind doch anstrengend. Die Gegend hat viel an Natur zu bieten und hat uns sehr gut gefallen. 


Am Dienstag 21. Juni ging es Richtung Süden, langsam aber sicher der Schweiz entgegen. Wir stoppten für eine Nacht in Aachen auf einem tollen Reisemobil-Stellplatz am Stadtrand. Wenn mal schon in Aachen ist, Fahrrad aus dem Camper und die Stadt erkunden. Der Aachener Dom, das historische Rathaus, der Elisenbrunnen aus dem Heilwasser sprudelt und natürlich die Altstadt sind die Highlights. Stadt Aachen, wir waren uns  nicht mehr gewohnt so viele Leute zu sehen und auch mit dem Verkehr mussten wir uns zuerst wieder arrangieren. Trotzdem eine schöne sehenswerte Stadt, welche bekannt durch die Weltpferdesporttage ist, welche gerade in der Woche als wir da waren den Anfang nahmen. Nach 24-Stunden ging es dann weiter bis nach Saarburg und auf den gleichnamigen Wohnmobil-Stellplatz direkt an der Saar nur einen Kilometer ausserhalb des Städtchens. Saarburg ist eine historische Weinstadt, mit einem schönen Wasserfall, direkt in der Stadtmitte. Nach 24 Stunden ging es dann von Saarbrugg direkt die gut 400km zurück nach Hause in die Schweiz. Nochmals kurz vor der Grenze getankt, da der Dieselpreis in Deutschland merklich günstiger ist.


Fazit der Reise. Die Niederlande ist ein tolles Reiseland für Wohnmobilisten. Die Nordsee mit den vielen schönen Dörfern, Städtchen, der grandiosen Natur und die Weite hat uns sehr gut gefallen. Wir hatten Glück mit dem Wetter und auf der ganzen Reise hatten wir keine fünf Stunden regen. Das Reisen mit Wohnmobil macht es unkompliziert, die schönen Stell-und Campingplätze rundeten die Reise ab. Uns gefällt es, nicht in Hotels zu übernachten, sondern jede Nacht im eigenen Bett zu schlafen, kochen in der eigenen Küche oder grillieren draussen, keine Hektik am Frühstücksbuffet, stets die Fahrräder griffbereit und am Morgen erwachen mit Blick in die Natur oder aufs Meer. Gehen und bleiben wie man möchte.

Man sieht auch in Holland, dass die Camping-Branche boomt und es empfiehlt sich an bekannten Orten zu reservieren. Freistehen ist in Holland nicht erlaubt. Wir haben etwa 2000 Fahrkilometer und sehr viele Kilometer auf dem Bike absolviert, im Land der Fahrräder. Wer den Norden und die Nordsee liebt, ist in den Niederlanden richtig. Das Wattenmeer in Friesland kommt dann noch on Top. Wie immer, da waren wir nicht das letzte Mal...... Gute Reise !!!!


Reise Berneroberland / Wallis (14 Tage)

Am 29. August ging es los auf unsere 2-wöchige Schweiz-Reise mit unserem Womo. Erste Station, Kandersteg im Berneroberland. Auf den schönen Campingplatz "Rendez-vous" wo wir uns für 2 Tage eingerichtet haben.  Kandersteg mit dem Oeschinensee,  welcher zum UNESCO Weltkulturerbe gehört. Natur pur, da Corona bedingt die ausländischen Touristen in der Minderzahl sind, ist es angenehm. In diesen ersten 2 Tagen kam der Sommer zurück und ein stabiles Hoch war im Anmarsch. Gute Aussichten für den Spät-Sommer 2021.


Von Kandersteg ging es mit dem Bahnverlad nach Goppenstein ins Wallis und direkt ins Lötschental über Blatten auf die Fafleralp. Auf den Natur belassenen Gastro & Camping  fanden wir unseren Platz für geplante 2 Tage. Von hier kann man sehr schön das Tal auf Höhenwegen erwandern und wir wanderten auf die Anenhüte auf 2'353müM. Da es in der Nacht so richtig dunkel wird, ohne störendes Fremdlicht , auf der Höhe von 1700müM, kann man den fantastisch Sternenhimmel und die Milchstrasse in der frischen und klaren Nacht geniessen . Auch hier konnten wir im besten Spätsommer-Wetter den Aufenthalt geniessen. Wir werden wieder kommen, es gibt hier noch einiges zu entdecken.


Vom Lötschental reisten wir ins "Val  d' Herens" oder auf Deutsch ins "Eringertal" ein Seitental bei Sion. Hier finden auch die bekannten Kuhkämpfe jeweils im Juli statt. Wir bezogen den schönen Camping "Molignon" bei Les Haudères. Mit Evoléne sind hier zwei sehr schöne typische Walliserdörfer zu entdecken und oben in Arolla gibt es den höchstgelegenen Campingplatz von Europa auf welchem wir letztes Jahr für einige Tage verbrachten. In Les Haudères haben wir das erste Mal,  e-Mountain-Bikes gemietet. Toll war es im "Eco, Trial oder Boost-Setup" die Berge und Trails zu befahren. Mitte des Nachmittags waren dann die Batterien leer und wir genossen einen entspannenden Abend mit Grillieren. Spass hat es gemacht. 


Wie in den Bilder zu sehen, hatten wir die ganze erste Woche beste Wetterverhältnisse. Angenehm warm und kein Tropfen Regen. Wir entschieden uns über das Wochenende auf dem TCS Camping Sion es etwas entspannter anzugehen. Dies haben wir nur bedingt umgesetzt, da wir  am zweiten Tag doch noch mit den Bikes die Weinberge von Chamoson und Umgebung durchquerten. "Pinot Noir" soweit das Auge reicht. Temparaturen um 26 Grad ein richtiger Walliser-Sommer.


Auf meiner "To-Do-Liste" war das Val Ferret mit dem Camping  "Les Glaciers"  Wir entschieden anfangs der 2. Woche in dieses Tal zu fahren, ein Seitental südlich von Martigny, auf der Strecke Richtung St. Bernard. "La Fouly" am Ende des Tales auf 1'592müM war das Ziel. Der Camping, welcher sehr schön angelegt ist, aber auch das Tal ist sehr zu empfehlen für die, die Ruhe und ein Stück "Kanada-Feeling" geniessen möchten. Uns hat es hier sehr gut gefallen und hierher werden wir wiedermal reisen. 


Vom Wallis zurück ins Berner-Oberland über Aigle, den Col de Mosses nach Saanen. Auf dem kleinen Camping Sannen haben wir für 2 Nächte eingecheckt. Das Wetter blieb uns treu immer noch warme Tage auch im Saanental. Gstaad als "High Society-Dorf" ist elegant, mit der Flaniermeile und den internationalen Fashion-Labels, aber am besten hat uns der Dorfkern von Saanen gefallen. In den letzten Jahren wurde viel investiert in schmucke Bernerchalets, Autofrei mit schönen Plätzen und Restaurants. Aus unserer Wahrnemung"heimeliger" als Gstaad und weniger "busy". Hier haben wir nochmals eine Tagestour rund um Gstaad und Saanen mit e-Mountainbikes gemacht. Ein Eldorado für Mountainbiker. Weiterhin wurden wir von der Sonne und angenehmen Temparaturen begleitet und wir konnten jeweils lange draussen vor dem Camper die Abende geniessen.


Der letzte Standplatz vor dem Reiseende war der Camping TCS Bönigen am Brienzersee. Ebenfalls schöner Platz mit Zugang zum See, ruhig und einige wenige Kilometer ausserhalb des touristischen Interlakens. Zum Abschluss noch eine erholsame Biketour rund um die Stadt und zwischen dem Thuner und Brienzersee. Das Wetter wurde langsam Tiefdruck bestimmt und am letzten Tag mit etwas Regen fuhren wir zurück ins Freiamt. Eine weitere tolle Schweizer-Reise kam zu Ihrem Ende. 


Reise Westschweiz (8 Tage)

Anfangs Juni eine Woche in die Westschweiz war unser Ziel. Planung gemacht und dann losgefahren von zu Hause über Bern in den Nord-Jura auf den TCS Camping Orbe welcher schön gelegen unter alten Bäumen ca. 15 Minuten nördlich vom Städtchen angelegt ist. Orbe ist eine politische Gemeinde im Distrikt Jura-Nord Vaudois des Kantons Waadt. Orbe besitzt ein malerisches mittelalterliches Stadtbild zum welchen auch ein Schloss gehört.

Wir verbrachten 3 Tage in Orbe und der hügeligen Umgebung mit Biken, Wandern und toller Aussicht bis zum Mont Blanc in den französischen Alpen. 

Weiter ging es über Vallorbe dem Jura-Parc ins "Vallée des Joux" und dem gleichnamigen See. Ruhiges mit viel Natur gesegnetes Tal welches zum verweilen und geniessen einlädt. Über die "Route de Marchaisuz" gelangten wir über Biére nach Aubonne und weiter auf den TCS Camping Platz in Morges (VD). Morges, im fankoprovenzialischen Ortsdialekt, ist eine Gemeinde und Hauptort des Districts gleichnamigen Districts

2 Tage das Städtchen genossen mit einer kurzen Biketour nach Lausanne und zurück. Am Genfersee fällt auf, dass die kleineren und grösseren Orte, schöne Seepromenanden sowie tolle Restaurants mit Blick über den See bis in die französichen und Walliser-Alpen.

Die letzten 3 Tage war unser Stellplatz  in Verenaz auf der französischen Seite des Genfersees aber noch auf Schweizer Boden. Toller Platz direkt am Wasser mit Blick in das ca. 8 km entfernte Genf mit dem berühmten Jet d' Eau. Auch dieser Ort und die Umgebung haben wir sehr genossen, mit Biken und Stadtbesichtigung Genf. Das letzte Örtchen in der Schweiz, Hermancé an der französischen Grenze sollte man unbedingt besuchen. 

Das Wetter in diesen 8 Tagen war herrlich und angenehm warm. Obwohl für uns eher fremd, können wir die Westschweiz den Jura und die Städtchen und Dörfer in dieser Gegend für eine Reise nur empfehlen. Es hat sich wieder mal gezeigt wie vielfältig und historisch die Schweiz ist vor allem in unseren unterschiedlichen Sprachregionen. 

Markus Buetler

Burgstrasse 1

5634 Merenschwand (Schweiz)

+41 79 279 10 48

markus_buetler@bluewin.ch

Copyright 

Alle auf dieser Homepage vorhandenen Bilder

sind urheberrechtlich geschützt und dürfen nicht 

ohne Einverständnis des Besitzers weiterverwendet

werden.