Reise Berneroberland / Wallis (14 Tage)

Am 29. August ging es los auf unsere 2-wöchige Schweiz-Reise mit unserem Womo. Erste Station, Kandersteg im Berneroberland. Auf den schönen Campingplatz "Rendez-vous" wo wir uns für 2 Tage eingerichtet haben.  Kandersteg mit dem Oeschinensee,  welcher zum UNESCO Weltkulturerbe gehört. Natur pur, da Corona bedingt die ausländischen Touristen in der Minderzahl sind, ist es angenehm. In diesen ersten 2 Tagen kam der Sommer zurück und ein stabiles Hoch war im Anmarsch. Gute Aussichten für den Spät-Sommer 2021.


Von Kandersteg ging es mit dem Bahnverlad nach Goppenstein ins Wallis und direkt ins Lötschental über Blatten auf die Fafleralp. Auf den Natur belassenen Gastro & Camping  fanden wir unseren Platz für geplante 2 Tage. Von hier kann man sehr schön das Tal auf Höhenwegen erwandern und wir wanderten auf die Anenhüte auf 2'353müM. Da es in der Nacht so richtig dunkel wird, ohne störendes Fremdlicht , auf der Höhe von 1700müM, kann man den fantastisch Sternenhimmel und die Milchstrasse in der frischen und klaren Nacht geniessen . Auch hier konnten wir im besten Spätsommer-Wetter den Aufenthalt geniessen. Wir werden wieder kommen, es gibt hier noch einiges zu entdecken.


Vom Lötschental reisten wir ins "Val  d' Herens" oder auf Deutsch ins "Eringertal" ein Seitental bei Sion. Hier finden auch die bekannten Kuhkämpfe jeweils im Juli statt. Wir bezogen den schönen Camping "Molignon" bei Les Haudères. Mit Evoléne sind hier zwei sehr schöne typische Walliserdörfer zu entdecken und oben in Arolla gibt es den höchstgelegenen Campingplatz von Europa auf welchem wir letztes Jahr für einige Tage verbrachten. In Les Haudères haben wir das erste Mal,  e-Mountain-Bikes gemietet. Toll war es im "Eco, Trial oder Boost-Setup" die Berge und Trails zu befahren. Mitte des Nachmittags waren dann die Batterien leer und wir genossen einen entspannenden Abend mit Grillieren. Spass hat es gemacht. 


Wie in den Bilder zu sehen, hatten wir die ganze erste Woche beste Wetterverhältnisse. Angenehm warm und kein Tropfen Regen. Wir entschieden uns über das Wochenende auf dem TCS Camping Sion es etwas entspannter anzugehen. Dies haben wir nur bedingt umgesetzt, da wir  am zweiten Tag doch noch mit den Bikes die Weinberge von Chamoson und Umgebung durchquerten. "Pinot Noir" soweit das Auge reicht. Temparaturen um 26 Grad ein richtiger Walliser-Sommer.


Auf meiner "To-Do-Liste" war das Val Ferret mit dem Camping  "Les Glaciers"  Wir entschieden anfangs der 2. Woche in dieses Tal zu fahren, ein Seitental südlich von Martigny, auf der Strecke Richtung St. Bernard. "La Fouly" am Ende des Tales auf 1'592müM war das Ziel. Der Camping, welcher sehr schön angelegt ist, aber auch das Tal ist sehr zu empfehlen für die, die Ruhe und ein Stück "Kanada-Feeling" geniessen möchten. Uns hat es hier sehr gut gefallen und hierher werden wir wiedermal reisen. 


Vom Wallis zurück ins Berner-Oberland über Aigle, den Col de Mosses nach Saanen. Auf dem kleinen Camping Sannen haben wir für 2 Nächte eingecheckt. Das Wetter blieb uns treu immer noch warme Tage auch im Saanental. Gstaad als "High Society-Dorf" ist elegant, mit der Flaniermeile und den internationalen Fashion-Labels, aber am besten hat uns der Dorfkern von Saanen gefallen. In den letzten Jahren wurde viel investiert in schmucke Bernerchalets, Autofrei mit schönen Plätzen und Restaurants. Aus unserer Wahrnemung"heimeliger" als Gstaad und weniger "busy". Hier haben wir nochmals eine Tagestour rund um Gstaad und Saanen mit e-Mountainbikes gemacht. Ein Eldorado für Mountainbiker. Weiterhin wurden wir von der Sonne und angenehmen Temparaturen begleitet und wir konnten jeweils lange draussen vor dem Camper die Abende geniessen.


Der letzte Standplatz vor dem Reiseende war der Camping TCS Bönigen am Brienzersee. Ebenfalls schöner Platz mit Zugang zum See, ruhig und einige wenige Kilometer ausserhalb des touristischen Interlakens. Zum Abschluss noch eine erholsame Biketour rund um die Stadt und zwischen dem Thuner und Brienzersee. Das Wetter wurde langsam Tiefdruck bestimmt und am letzten Tag mit etwas Regen fuhren wir zurück ins Freiamt. Eine weitere tolle Schweizer-Reise kam zu Ihrem Ende. 


Reise Westschweiz (8 Tage)

Anfangs Juni eine Woche in die Westschweiz war unser Ziel. Planung gemacht und dann losgefahren von zu Hause über Bern in den Nord-Jura auf den TCS Camping Orbe welcher schön gelegen unter alten Bäumen ca. 15 Minuten nördlich vom Städtchen angelegt ist. Orbe ist eine politische Gemeinde im Distrikt Jura-Nord Vaudois des Kantons Waadt. Orbe besitzt ein malerisches mittelalterliches Stadtbild zum welchen auch ein Schloss gehört.

Wir verbrachten 3 Tage in Orbe und der hügeligen Umgebung mit Biken, Wandern und toller Aussicht bis zum Mont Blanc in den französischen Alpen. 

Weiter ging es über Vallorbe dem Jura-Parc ins "Vallée des Joux" und dem gleichnamigen See. Ruhiges mit viel Natur gesegnetes Tal welches zum verweilen und geniessen einlädt. Über die "Route de Marchaisuz" gelangten wir über Biére nach Aubonne und weiter auf den TCS Camping Platz in Morges (VD). Morges, im fankoprovenzialischen Ortsdialekt, ist eine Gemeinde und Hauptort des Districts gleichnamigen Districts

2 Tage das Städtchen genossen mit einer kurzen Biketour nach Lausanne und zurück. Am Genfersee fällt auf, dass die kleineren und grösseren Orte, schöne Seepromenanden sowie tolle Restaurants mit Blick über den See bis in die französichen und Walliser-Alpen.

Die letzten 3 Tage war unser Stellplatz  in Verenaz auf der französischen Seite des Genfersees aber noch auf Schweizer Boden. Toller Platz direkt am Wasser mit Blick in das ca. 8 km entfernte Genf mit dem berühmten Jet d' Eau. Auch dieser Ort und die Umgebung haben wir sehr genossen, mit Biken und Stadtbesichtigung Genf. Das letzte Örtchen in der Schweiz, Hermancé an der französischen Grenze sollte man unbedingt besuchen. 

Das Wetter in diesen 8 Tagen war herrlich und angenehm warm. Obwohl für uns eher fremd, können wir die Westschweiz den Jura und die Städtchen und Dörfer in dieser Gegend für eine Reise nur empfehlen. Es hat sich wieder mal gezeigt wie vielfältig und historisch die Schweiz ist vor allem in unseren unterschiedlichen Sprachregionen. 

Markus Buetler

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